Regionsübersicht

In Tirol ist die Jagd, so wie in ganz Österreich, nach dem Reviersystem geordnet. Dies bedeutet, daß jeweils für ein fest umrissenes Gebiet die Eigentumsverhältnisse, die Jagdverpachtung und die Abschußpläne festgelegt sein müssen. Damit ist die Verantwortlichkeit für jedes einzelne Revier eindeutig geregelt. Reviere können zusammengelegt oder getrennt werden und die Pacht kann von Einzelpersonen oder Gemeinschaften erfolgen. Nicht jeder Jäger ist zugleich Pächter eines Reviers.

Fast die Hälfte Tirols liegt über der Waldgrenze. Hier oben ist das Leben hart. Schnee fällt zu jeder Jahreszeit, die Winter sind lang, in Kalkgebieten ist es trocken, die Nächte sind auch dann kalt, wenn untertags die Sommersonne unbarmherzig auf kahle Felsen brennt.
weitere Infos unter www.ljv.at/tirol.htm

Hotel Jesacherhof - St. Jakob Osttirol

Hotel-Jesacherhof St.Jakob

Bei uns im Jesacherhof in St. Jakob im Defereggental kommen Jäger und Wildtier-Liebhaber ins Schwärmen. Gerne organisieren wir Ihren Jagdausflug in den Revieren des Jagdvereins St. Jakob oder im Revier Trojeralm.
Gams, Rehbock, Hirsch, Murmeltier

  • Hausinformationen anzeigen
  • » Anfrage an Hotel-Jesacherhof
  • Hotel Alpenhof - Ehrwald Zugspitzarena

    Hotel-Alpenhof Ehrwald

    Schöne Hochgebirgsjagd am Fuße der Zugspitze, umrahmt vom eindrucksvollen Panorama der Tiroler Berge. Wege und Steige sind leicht und gut begehbar. Nach dem Jägerfrühstück werden Sie vom Hoteljeep zum Ausgangspunkt der Pirsch gebracht. Während Sie sich bei einem Pirschgang bzw. Ansitz mit Waidmanns Heil vergnügen, kann Ihre Familie vom reichhaltigen Hotelangebot, in der Alpenhof-Therme mit verwöhnen lassen.

  • Hausinformationen anzeigen
  • » Anfrage an Hotel-Alpenhof
  • Hotel Sonnenspitze - Ehrwald Zugspitzarena

    Hotel-Sonnenspitze Ehrwald

    Das Hotel Sonnenspitze verfügt über ein eigenes Jagdgebiet in Ehrwald. Somit haben jagdbegeisterte Gäste die Möglichkeit Ihren Urlaub mit der Jagd zu verbinden Unter der Aufsicht von erfahrenen Jagdaufsehern streifen Sie sicher durchs Revier um anschließend in unserer Eigenjagd, auf Reh, Gams und Murmeltier zu üblichen Kosten zu jagen

    Hausinformationen anzeigen

    » Anfrage an Hotel Sonnenspitze

    Das Rotwild

    Der Rothirsch (Cervus elaphus) ist eine Art der Echten Hirsche. Unter den Hirscharten zeichnet sich der Rothirsch durch ein besonders großes und weitverzweigtes Geweih aus. Dieses als Jagdtrophäe begehrte Geweih wird nur von männlichen Tieren entwickelt. Im mitteleuropäischen Raum ist der Rothirsch das größte freilebende Wildtier. Er kommt hier fast nur noch in Waldbiotopen vor. Ursprünglich handelt es sich beim Rothirsch jedoch um eine Tierart offener und halboffener Landschaften.
    Das Rotwild auch Edelwild genannt, ist die größte Schalenwildart Mitteleuropas. Es erscheint im Gehabe majestätisch und seine Bewegungen sind in jeder Situation von einer geradezu vornehmen Gemesenheit. In freier Wildbahn bedarf das Rotwild ausgedehnte Lebensräume. Nur dort vermag es, seiner arteigenen Verhaltensweise entsprechend, weitgehend biologisch gesunde Population zu entwickeln. Das Rotwild lebt je nach Jahreszeit in kleineren oder auch größeren Rudeln beisammen. Es ist daher seiner Natur gemäß als Rudelwild zu bezeichnen, und bedarf dieser Art des Populationsgefüges grundsätzlich um sich wohl zu fühlen. Nur ältere Hirsche sind vorwiegend im Sommer, Einzelgänger. Rotwild braucht große ungestörte Einstände und ergiebigeÄsungsflächen. Das Rotwild ist auch tagsüber äsungsaktiv In Österreich sind es heute vorwiegend die ausgedehnten Bergwälder und Almgebiete, welche dem Rotwild noch einen zwar dürftigen, aber zusammenhängenden Lebensraum bieten. Die laubhozreichen Wälder der Donauniederung einstmals Heimat hervorragender Rotwildbestände

    Das Reh (Capreolus capreolus), zur Unterscheidung vom Sibirischen Reh auch Europäisches Reh genannt, ist in Mitteleuropa der häufigste Vertreter der Hirsche. Das Reh unterliegt dem Jagdrecht und wird dort dem Schalenwild zugeordnet. Jagdrechtlich zählt es zum Niederwild. Das männliche Tier wird Bock genannt, das weibliche Tier nach Vollendung des ersten Lebensjahres Schmalreh und in den folgenden Jahren Ricke. Das Junge heißt im ersten Lebensjahr Kitz. Die Kitze werden nach Geschlecht als Bockkitz und Rickenkitz unterschieden. Im süddeutschen Raum wird für die Ricke auch die Bezeichnung Geiß verwendet.

    Eine Gämse wird zwischen 110 und 130 Zentimeter lang, hat einen bis zu acht Zentimeter langen Schwanz, ist am Widerrist im Schnitt 75 Zentimeter hoch und wiegt 30 bis 50 Kilogramm. Sie verfügt über einen kräftigen, jedoch gedrungenen, Körperbau. Der schlanke Hals trägt einen zur Schnauze hin stark verschmälerten, kurzen Kopf. Ihre spitzen Ohren besitzen eine Länge von ca. einer halben Kopfeslänge. Die Gämse hat verhältnismäßig lange, kräftige Beine mit relativ großen Hufen. Im Gegensatz zum Rotwild hat die Gämse keine Tränengruben, sondern eine Brunftfeige. Dieses Drüsenorgan befindet sich hinter den Hörnern in einer Höhlung. Zur Brunftzeit sondert es ein schmieriges, übel riechendes Sekret ab. Beide Geschlechter tragen Hörner, auch "Krucken" genannt. Diese werden bis zu 25 Zentimeter lang und sind drehrund. Sie sind an der Wurzel kreisförmig eingekerbt, gerade aufsteigend und an der Spitze rückwärts gebogen. Im Sommer ist die Gämse schmutzig rotbraun, auf der Unterseite hell rotgelb, auf dem Rücken mit einem schwarzbraunen Aalstrich, an der Kehle fahlgelb, im Nacken weißgelblich. Die Hinterseite der Schenkel ist weiß, der Schwanz auf der Unterseite und an der Spitze schwarz. Von den Ohren verläuft über die Augen hin eine schwarze Längsbinde. Im Winter ist die Gämse oben dunkelbraun oder braunschwarz, am Bauch weiß, an den Füßen und am Kopf gelblichweiß, auf dem Scheitel und an der Schnauze etwas dunkler. Beide Kleider gehen unmerklich ineinander über. Jäger unterscheiden das große, dunkelbraune Waldtier von dem kleineren, rotbraunen Grattier

    Der Steinbock
    Die Ziegen sind eine Gattung mit äußerst komplizierter interner Systematik. Einige Ziegenarten wie Alpen-, Sibirischer und Syrischer Steinbock sehen sehr ähnlich aus und galten als besonders nah verwandt. Rätselhaft blieb dabei die Tatsache, dass die Verbreitungsgebiete dieser drei Formen jeweils durch die von anderen Wildziegenarten getrennt sind. Neueren genetischen Studien zufolge bilden diese als Steinböcke bezeichneten Arten aber offenbar keine natürliche Verwandtschaftsgruppe. Diese Untersuchungen deuten stark darauf hin, dass der Sibirische Steinbock und der Syrische Steinbock jeweils eigene Arten darstellen, wobei der Sibirische Steinbock an der Basis der Gattung Capra steht. Die äußerlichen Ähnlichkeiten zum Alpensteinbock und zum Syrischen Steinbock wären demnach kein Zeichen enger Verwandtschaft, sondern Plesiomorphien. Der Alpensteinbock gleicht dagegen in genetischer Hinsicht sehr dem äußerlich recht verschiedenen Iberiensteinbock, der ihm geografisch auch am nächsten steht. Der Westkaukasische Steinbock scheint eng mit der Wildziege und weniger mit dem Ostkaukasischen Steinbock verwandt zu sein, während die teilweise festgestellte genetische Nähe zu letzterem auf Hybridisierung beruhen dürfte. Der Markhor, der sich äußerlich stark von allen anderen Ziegenarten unterscheidet, divergiert genetisch weit weniger von den übrigen Arten als ursprünglich angenommen und bildet keine eigene Seitengruppe

    Als Mufflon (Ovis orientalis orientalis-Gruppe) werden mehrere Unterarten des Wildschafs zusammengefasst. Für das Genus des Wortes "Mufflon" finden sich in Wörterbüchern sowohl die Angabe Neutrum, also "das Mufflon", als auch Maskulinum, der Mufflon. Im engeren Sinne wird damit eine einzige Unterart, der Europäische Mufflon bezeichnet. Der Mufflon gilt als Vorfahr des Hausschafs