Regionsübersicht

Fliegenfischen an den schönsten Angelgewässer in Tirol - Fischen - Angeln in Tirol Fischer mit Leib und Seele? Im Urlaubsland Tirol erleben Petri-Jünger uneingeschränktes Angelvergnügen: In landschaftlich reizvollen Fischrevieren auf 1.000 Höhenmetern oder sogar hoch oben auf 2.000 Metern, wo verschiedene Fischarten und unterschiedliche Fangutensilien immer wieder neue Herausforderungen an den Angler stellen. Zahlreiche Tiroler Unterkünfte haben sich speziell auf den angelnden Urlaubsgast e ingestellt und bieten entsprechende Infrastrukturen.



Fischen in Tirol Salzburg

Posthotel Kassl - Oetztal

Posthotel-Kassl .::. Oetztal

am Beginn des Ötztales - ein besonderes Erlebnis - nicht nur für den Fischer, sondern für die ganze Familie. Unsere Privatgewässer sind die Ötztaler Ache, in wenigen Minuten zu Fuß erreichbar - ruhig dahinfließende Gewässer, reißendes Wildwasser ...

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Ried Innrevier - Tiroler Oberland

Ried-Innrevier .::. Tiroler-Oberland

Das Fischereirevier Ried liegt in der Region der Äschen . Dieses Revier wird den Ansprüchen dieses Fisches besonders gerecht. Hier finden sich unterschiedliche Strömungen, weite Läufe, größere Tiefen mit langsamer Strömung und Kiesbetten, die für d ...

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Prutz Innrevier - Tiroler Oberland

Prutz-Innrevier .::. Tiroler Oberland

Das Fischereirevier Prutz liegt in der Region der Äschen . Dieses Revier wird den Ansprüchen dieses Fisches besonders gerecht. Hier finden sich unterschiedliche Strömungen, weite Läufe, größere Tiefen mit langsamer Strömung und Kiesbetten, die für ...

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Gruensee Nauders - Tiroler Oberland

Gruensee-Nauders .::. Tiroler Oberland

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Hager Angelsee - Tiroler Unterland

Hager-Angelsee .::. Tiroler Unterland

Angelsee mit Kiesgrund. Quell- und Grundwasserzulauf. ...

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Hotel Jesacherhof - Osttirol

Hotel-Jesacherhof .::. Osttirol

Erleben Sie im Hotel Jesacherhof Fischereitradition in Reinkultur. Im hoteleigenen Fischwasser wird der Traum vom Fliegenfischen Wirklichkeit. Auf 25 km erstreckt sich naturbelassene, wildromantische Bergbäche - ein Fischparadies im hinteren Defereggen ...

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Hotel Riederhof - Tiroler Oberland

Hotel-Riederhof .::. Tiroler-Oberland

Das Fischereirevier Ried liegt in der Region der Äschen . Dieses Revier wird den Ansprüchen dieses Fisches besonders gerecht. Hier finden sich unterschiedliche Strömungen, weite Läufe, größere Tiefen mit langsamer Strömung und Kiesbetten, die für d ...

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Pfunds Innrevier - Tiroler Oberland

Pfunds-Innrevier .::. Tiroler Oberland

Das Fischereirevier Pfunds liegt in der Region der Äschen . Dieses Revier wird den Ansprüchen dieses Fisches besonders gerecht. Hier finden sich unterschiedliche Strömungen, weite Läufe, größere Tiefen mit langsamer Strömung und Kiesbetten, die für ...

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Tösens Innrevier - Tiroler Oberland

Tösens-Innrevier .::. Tiroler Oberland

Fischarten: Äschen - Bachforellen - Regenbogenforellen Das Fischereirevier Tösens liegt in der Region der Äschen . Dieses Revier wird den Ansprüchen dieses Fisches besonders gerecht. Hier finden sich unterschiedliche Strömungen, weite Läufe, gr ...

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Stillebach Nauders - Tiroler Oberland

Stillebach-Nauders .::. Tiroler Oberland

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Fischen - Angeln in Tirol - Österreich, im Urlaubsland Tirol erleben Petri-Jünger uneingeschränktes Angelvergnügen: In landschaftlich reizvollen Fischrevieren auf 1.000 Höhenmetern oder sogar hoch oben auf 2.000 Metern, wo verschiedene Fischarten und unterschiedliche Fangutensilien immer wieder neue Herausforderungen an den Angler stellen. Zahlreiche Tiroler Unterkünfte haben sich speziell auf den angelnden Urlaubsgast eingestellt und bieten entsprechende Infrastrukturen: hauseigene Fischereireviere, spezielle Anglerpauschalen, Ausrüstungsverleih, fachkundige Betreuung und vieles mehr. Doch nicht nur die passende Unterkunft ist bei der Wahl des Urlaubsortes entscheidend. Auch die Vielfalt der Fischarten und die Beschaffenheit der Fischplätze sind wesentliche Kriterien für jeden Angler. Viel Spaß bei der virtuellen Reise durch das Fischerparadies Tirol. Abseits von Hektik und Stress den Tag genießen, sich inmitten der Bergwelt völlig der Natur hingeben und Fischen in den bestens besetzten Bächen. Glasklare Bäche mit gutem Besatz an Regenbogenforelle, Bachforelle, Äsche, Fliegenfischen ist die wohl eleganteste Art des Fischfangs mit der Angelrute. Der Fisch wird mit künstlich nachgebildeten Insekten (Fliegen) überlistet, wobei die Fliege durch eine harmonische Wurfbewegung der Rute mit Hilfe der Flugschnur auf Distanz gebracht wird. Fliegenfischen in Tirol, genießen Sie die vielfältigen Möglichkeiten der wohl schönsten Art des Fischens. Das überwältigende Angebot von mit seinen Seen und kristallklaren Bächen werden Sie sicher verzaubern. Auf dieser Seite finden Sie spezialisierte Fischerhotels aus ganz Tirol für Ihren Angelurlaub.

Das Fliegenfischen ist eine aktive Art des Angelns. Nachdem der Zielfisch ausgemacht ist, erfolgt die Präsentation des Köders mit der Fliegenrute, Fliegenrolle und spezieller Fliegenschnur. Der Unterschied zu den anderen Angelmethoden liegt darin, dass hier kein zusätzlichen Gewicht benötigt wird, um den Köder auszuwerfen. Das Wurfgewicht wird einzig durch die Fliegenschnur erreicht. Durch spezielle Wurftechniken gelingt es so, auch völlig unbeschwerte Fliegen auf Distanz zu bringen. Der Köder imitiert die natürliche Nahrung der Fische, wie zum Beispiel Insekten. Die meistbenutzten Köder sind Trockenfliege, Naßfliege, Streamer und Nymphe. Fliegen sind ca. 0,6 - 3 cm groß und bestehen aus Federn, Tierhaaren und immer häufiger aus künstlichen Materialien. Hier wird unterschieden zwischen Trocken- und Naßfliegen. Trockenfliegen schwimmen auf der Wasseroberfläche, Naßfliegen schwimmen im Film der Wasseroberfläche oder direkt im Wasser. Streamer sind größer als Fliegen (bis zu ca. 20 cm), sie imitieren in der Regel kleine Fische und werden meist unter der Wasseroberfläche angeboten. Nymphen werden nur unter Wasser angeboten, sie imitieren Insektenlarven oder zur Wasseroberfläche aufsteigende Insekten.

die Äsche
Äsche (Thymallus) gehören der Familie der Salmoniden an, zu der auch Lachse und Forellen gehören. Äschen besiedeln kalte Seen und Flüsse Europas, Sibiriens und Amerikas. Die schnell fließenden sauerstoffreichen und klaren Flussabschnitte, in denen Äschen vorwiegend leben, nennt man Äschenregion. Da Äschen nur in sehr sauberen Gewässern vorkommen, ist ihr Bestand sehr unausgewogen auf die Verschiedenen Gewässer verteilt.Durchschnittsgröße: 35 bis 40cm, nur wenige Exemplare erreichen eine Länge von bis zu 60 cm und ein Gewicht bis zu 3 kg. Das ungefähre Alter ist 8 bis 10 Jahre. Typisch für die Äschen ist die große, fahnenartige Rückenflosse.

Nahrung: Die Europäische Äsche ernährt sich von Insekten, Würmern und Schnecken. Größere Exemplare fressen gelegentlich auch Kleinfische (beispielsweise Elritzen). Sie ist als Speisefisch beliebt und wird intensiv beangelt. Die Arktische Äsche (T. arcticus) ist in Nordamerika und Nordasien verbreitet. Fortpflanzung: Der Rogner (Weibchen) legt in eine, mit den Flossen geschlagene, 50 cm tiefe, Kiesgrube 3000-6000 Eier ab. Nach 2-4 Wochen schlüpfen dann die Jungfische.

die Bachforelle
Bachforellen besiedeln schnell fließende, kühle Gewässer mit Kies- oder Sandgrund in fast ganz Europa, von Portugal bis zur Wolga. Außerdem Zentralanatolien und die Kaukasusregion. Im Norden kommen sie bis nach Lappland vor. Sie fehlt in Griechenland, Korsika, Sardinien und Sizilien. Sie ernähren sich je nach Größe und Lebensraum vor allem von Insekten und im Wasser lebenden Insektenlarven, kleinen Fischen wie der Groppe,kleineren Krebstieren sowie von Schnecken. Auch Kannibalismus ist bei der Bachforelle verbreitet. Durch ihren stromlinienförmigen Körper kann die Bachforelle sehr schnell ihre ausgemachte Beute fangen.

die Regenbogenforelle
Regenbogenforellen werden bis zu 80 cm lang und 10 kg schwer. Auf dunklem Untergrund ist ihr rötlicher Seitenstreifen deutlich erkennbar, besonders bei älteren Männchen in der Laichzeit, während der Körper auf hellem Grund fast nicht sichtbar ist. Er ähnelt der einheimischen Bachforelle, hat jedoch nicht deren ausgeprägtes Muster von roten Punkten. Die Regenbogenforelle hat außerdem einen kleineren und stumpferen Kopf. Der Unterkiefer befindet sich weiter vorne. Der Körper ist mit schwarzen Punkten bedeckt. Männchen tragen einen Laichhaken am Unterkiefer. Eine Regenbogenforelle lebt als Jungtiere in Schwärmen. Erst ab einem Gewicht von etwa 3 kg beginnen sie ein einzelgängerisches Leben in einem eigenen Revier. Ihre Lebenserwartung hängt stark von der Wasserqualtiät und von anderen örtlichen Gegebenheiten ab; die meisten Tiere werden allerdings nicht älter als 7 Jahre. Es soll jedoch in Kalifornien einige Regenbogenforellen gegeben haben, die bis 11 Jahre alt geworden sind.

der Saibling
Der Bachsaibling (Salvelinus fontinalis) gehört zur Gattung der Salmoniden (Lachsähnliche), Unterfamilie Saiblinge. 1884 wurde er aus Nordamerika eingeführt (daselbst Brook Trout oder Northern Brook Trout genannt), weitere Saiblingsarten: amerikanische Seeforelle (Salvelinus namaycush), Seesaibling (Salvelinus alpinus), sowie zahlreiche lokale Formen (z. B. Schwarzreuter) als auch der Elsässer Saibling, eine Kreuzung aus Bachsaibling und Seesaibling. Liegt in Freiheit (Europa) selten über 35 cm, maximal 55 cm, selten über 1 kg schwer. Gewässerbeschaffenheit und Nahrungsmenge ist u. a. entscheidend für das Wachstum der Saiblinge. Die nordamerikanischen Saiblinge werden bis zu 4 kg schwer. Das Höchstalter unter natürlichen Bedingungen liegt bei 8 bis 10 Jahren. Der Bachsaibling ist ein beliebter Fisch in der Aquakultur und wird kulinarisch der Regenbogenforelle übergestellt.

der Huchen
Der Huchen (Hucho hucho), auch Donaulachs oder Rotfisch genannt, besiedelt die Äschen- und Barbenregion von Flüssen, vor allem der Donau und vieler ihrer Nebenflüsse wie Enns, Drau, Lech, Mur, Mank, Melk, Traisen und Pielach. Der Speisefisch ist stark vom Aussterben bedroht. Der Huchen hat einen langgestreckten, im Querschnitt fast runden Körper. Auf dem rotbraunen Rücken befinden sich zahlreiche dunkle Flecken in der Form eines X oder eines Halbmondes. Kleinere Fische ernähren sich von Larven der Wasserinsekten oder von ins Wasser gefallenen Insekten, die größeren Exemplare sind Raubfische und jagen vor allem Fische, aber auch andere kleine Wirbeltiere, wie im Wasser schwimmende Mäuse. Huchen halten sich vor allem in tiefen Gumpen auf. Dieser größte, ständig im Süßwasser lebende Lachsfisch laicht im April, wobei das Wasser dann eine Temperatur von 6-9 °C haben muss. Vor dem Laichen tritt der Huchen eine Wanderung gegen den Strom des Flusses an. Das Weibchen legt eine Grube im Kiesgrund des Flusses an, in die es dann die Eier ablaicht. 30-35 Tage nachdem das Männchen die Eier befruchtet hat, schlüpfen die Larven.

die Seeforelle
Die Seeforelle hat einen torpedo-förmigen und seitlich etwas zusammengedrückten Körper. Die Schwanzflosse ist nur bei Jungfischen eingebuchtet. Das Maul ist weit gespalten, alte Männchen haben einen kräftigen Unterkieferhaken. Der Rücken ist blau-grün oder blau-grau, die Seiten sind heller mit vielen kleine schwarze Flecken. Die mittlere Länge ist 50 - 80 cm. Sie lebt in tiefen Seen der Alpen bis in Höhen von 1800m. Die Laichzeit ist von Oktober bis Dezember. Kleintiere aller Art und Jungfische bilden die Nahrung.

der Hecht

Hechte (Esox) haben einen walzenförmigen Körper und ein weites Maul mit etwa 700 spitzen, nach hinten gebogenen Zähnen (Hundszähne), einen seitlich nur wenig abgeflachten Körper und eine große, entenschnabelförmige und mit Fang- und Bürstenzähnen besetzte Schnauze. Rückenflosse und Afterflosse sind weit nach hinten verlagert und bilden zusammen mit der Schwanzflosse ein Ruder, das den Stoßräubern einen schnellen Vorstoß auf die Beute ermöglicht. Die Bauchflossen sitzen in der Körpermitte. Die Schwanzflosse ist gegabelt und hat 40 bis 50 Flossenstrahlen, von denen 17 verzweigt sind. Keine Flosse hat Hartstrahlen. Hechte haben kleine Rundschuppen, das Seitenlinienorgan ist vollständig. Die Schwimmblase ist durch einen Ductus pneumaticus mit dem Vorderdarm verbunden. Hechte werden, je nach Art 40 Zentimeter bis maximal 1,80 Meter lang.

der Zander
Der Zander hat einen langgestreckten, spindelförmigen Körper. Die Rückenflosse ist, wie für Barschartige typisch, unterteilt in einen vorderen Teil mit Stachelstrahlen und einen völlig abgesetzten hinteren Teil mit Gliederstrahlen. Der Kopf ist zugespitzt, das Maul tief gespalten. Darin stehen ungleichmäßig die langen, spitzen Fangzähne neben kleinen Bürstenzähnen. Der vordere Rand des Kiemendeckels ist gezähnt. Der Körper trägt kleine Schuppen. Er ist auf dem Rücken grünlichgrau, gegen den Bauch hin silberweiß, oberseits streifig, braun gewölkt, auch dunkel gebändert, auf den Kopfseiten braun marmoriert und auf den Flossen schwärzlich gefleckt. Der Zander lebt als Raubfisch in langsam fließenden Flüssen, Seen und Haffen Europas. Er findet sich bei uns im Elbe-, Oder- und Donaugebiet und inzwischen durch Besatz auch im Rhein-, Mosel- und Wesergebiet. Er lebt in tieferen Wassern und wächst sehr schnell. Die mittlere Länge beträgt 40 - 50 Zentimeter. In seltenen Fällen wird er bis 1,30 m lang und erreicht dabei ein Gewicht von bis zu 19 kg. Er kann 10 bis 20 Jahre alt werden.

der Wels
Welse haben einen lang gestreckten Körper und einen breiten, flachen Kopf mit weitem Maul, zwei lange Bartfäden (Barteln) am Oberkiefer und vier kürzere Barteln am Unterkiefer, einer langen und bis zur Schwanzflosse reichenden Afterflosse, einer kleinen, relativ weit vorne sitzenden Rückenflosse. Meist erreichen sie eine Gesamtlänge von einem bis anderthalb Metern, gelegentlich werden auch größere Exemplare bekannt. Das maximal erreichte Alter liegt bei 80 Jahren. Ihre Farbe ist meist dunkel, blauschwarz oder dunkelolivgrün, die Flanken sind heller, die Bauchseite hell. Welse sind mehrheitlich nachtaktiv. Bei trübem Wasser sind sie teilweise aber auch tagsüber aktiv und gehen auf die Jagd. Die Ernährung setzt sich hauptsächlich aus Fischen, aber auch Krebstieren und anderen Wirbellosen zusammen, größere Exemplare fressen auch Wasservögel und kleine Säugetiere. Alte Exemplare leben überwiegend solitär während junge Welse auch in Gruppen anzutreffen sind. Fallen die Wassertemperaturen unter sieben bis vier Grad Celsius stellen die Tiere die Nahrungsaufnahme ein. Mit Beginn des Winters begeben sie sich in tiefe und ruhige Bereiche zur Winterruhe.

der Karpfen
Der Karpfen ist sehr beliebt bei Anglern, da er ein starker Kämpfer ist, sehr groß wird und sich durch Boilies sehr selektiv beangeln lässt. Das Karpfenangeln hat sich in der letzten Zeit zu einem bedeutendem Zweig der Angelfischerei entwickelt, dem viele vor allem jüngere Angler nachgehen. Dabei gelten Fische (je nach Gewässer) von über 10 bis 15 Kilogramm als bemerkenswerter Fang. Am 17. Dezember 2006 wurde durch den Fang eines 38,15 Kilogramm schweren Schuppenkarpfens an einem deutschen Baggersee ein neuer Weltrekord für diese Zuchtform aufgestellt. Der Weltrekord für Spiegelkarpfen,im Jahr 2005 an einem See in Frankreich aufgestellt,liegt bei 37,65 Kilogramm. Bei Fischen bezeichnet man die Weibchen als Rogner und die Männchen als Milchner. Zur Paarung treffen sich die Fische in flachen, wärmeren und pflanzenreichen Gewässerbereichen. Das Männchen „treibt“ das Weibchen im Laichspiel. Es dient der Synchronisation der Laichbereitschaft. Nach dem Treiben stößt das Männchen mit dem Maul mehrfach gegen die Flanke des Weibchens. Dieses gibt daraufhin Eier ins Wasser ab. Anschließend gibt das Männchen seinen Samen hinzu. Es findet eine äußere Befruchtung im Wasser statt. Das Weibchen legt, je nach Alter und Größe, rund 15 Millionen Eier ab. Die befruchteten Eier haften sich an Pflanzen. Nach dem Ablaichen schwimmen die Elternfische wieder in ihr ursprüngliches Gewässer zurück.

der Aal
Der Europäische Aal (Anguilla anguilla) ist eine Art der Flussaale und in ganz Europa, Kleinasien und Nordafrika beheimatet. Er hat einen schlangenförmigen, langgestreckten, drehrunden Körper. Die Rücken-, Schwanz- und Afterflosse bilden einen durchgängigen Flossensaum. In der dicken Haut sind sehr kleine Rundschuppen eingebettet. Der europäische Aal hat ein oberständiges Maul, das heißt der Unterkiefer ist etwas länger als der Oberkiefer. Die Färbung auf der Oberseite kann zwischen schwarz und dunkelgrün schwanken, wohingegen die Unterseite von gelb (junger, sog. Gelbaal) bis weiß (erwachsener, sog. Blankaal) variieren kann. Erwachsene Weibchen können bis zu 150 cm lang und 6 kg schwer werden, Männchen erreichen nur 60 cm Länge. Solche Größen werden aber extrem selten erreicht, und schon ein Weibchen von einem Meter Länge ist ausgesprochen groß. Vom Amerikanischen Aal ist der Europäische Aal äußerlich kaum zu unterscheiden.

Insekten unserer Gewässer

Bachflohkrebs - Crustacea, der schlanke Körper der Flohkrebse ist bauchwärts bogenförmig gekrümmt und seitlich zusammengedrückt. Am Kopf sitzen 2 Paar Antennen ,3 Paar beißende Mundwerkzeuge und 1 Paar Kiefernfüße. Die Flohkrebse sind Wasseratmer.

Die Eintagsfliege (Ephemeroptera), Eintagsfliegen kommen in allen Größen vor. In unseren Breiten sind etwa 110 Arten bekannt. Charakteristisch sind 2 oder 3 lange Schwanzfäden, am Kopf sitzen sehr kurze Fühler. Das vordere Beinpaar ist länger als die beiden anderen Beinpaare. Es sind 2 Flügelpaare vorhanden. Die dreieckigen Vorderflügel sind einiges größer als die Hinterflügel. In Ruhestellung werden die Flügel senkrecht über dem Kopf zusammengeklappt

Die Köcherfliege (Trichoptera), die Entwicklung vom Ei bis zum fertigen Insekt erfolgt durch vollkommene Gestaltverwandlung. Larve, Puppe und Vollinsekt ähneln sich nicht. Es treten folgende Stadien vom Ei bis zum Insekt auf. Die Eiablage, die Larven am Bachgrund (Larve mit Köcher, freilebende Larven), aufsteigende Puppe (Emerger), Köcherfliege (Imago), Paarung am Boden.

Die Steinfliege (Plecoptera), Steinfliegen können Größen von 3-25 mm erreichen. Sie haben am Körperende 2 manchmal nur sehr kurze Schwanzfäden. Die 4 Flügel werden in Ruhestellung flach über dem Hinterleib zusammengelegt. Sie unterscheidet sich durch diese Ruhestellung leicht von den Eintags- und Köcherfliegen. Die schlanken Beine haben dreigliedrige Füße mit 2 starken Krallen. Die Körperfärbung ist braun,gelb oder gelbgrün mit lebhafter Zeichnung.

Zuckmücke (Chironomidae), die Zuckmücken haben eine Größe von 10 mm mit hochgewölbter Brust. Die Flügel sind kürzer als der Körper und werden in Ruhestellung flach über dem Hinterleib gehalten. Die schmalen Flügel sind meist hell und durchsichtig. Die Hauptflugzeit ist im Frühling.