Hotel-Postwirt
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Willkommen im Hotel Postwirt in Söll Wilder Kaiser !
Der Postwirt im schönen Söll ist bekannt für seine traditionelle Tiroler Gastfreundschaft und deshalb der ideale Ort um sich einfach nur wohlzufühlen. Wenn Sie eine Auszeit vom Stress und den Strapazen des Alltags brauchen, besuchen Sie uns in Tirol, der beliebtesten Ferienregion Österreichs und gönnen Sie sich das Beste. m 13. Jahrhundert wird der Postgasthof erstmals urkundlich erwähnt. Er ist damit das älteste bis heute erhaltene Gebäude im gesamten Söllandl. Viele wichtige Entscheidungen wurden hinter den dicken Mauern im Laufe der Jahrhunderte getroffen und heute ist es als erzählten die urigen Säulen und alten Gewölbe von den 800 Jahren der Tiroler Gastfreundschaft. Inzwischen ist das Stammhaus um einen großen Neubau erweitert worden dessen Zimmer höchsten Komfort und genügend Platz bieten, aber dennoch sind wir jeden Tag aufs Neue bemüht die jahrhunderte alte Tradition der gelebten Gastfreundschaft jeden einzelnen Besucher spüren zu lassen.
D a s H o t e l R e s t a u r a n t
Unser gemütliches Restaurant ist der indeale Ort, um einen ereignisreichen Tag in gepflegter Atmosphäre ausklingen zu lassen. Postwirts Verwöhnpension bedeutet: reichhaltiges warm-kaltes Frühstücksbuffet, viergängiges Abendmenü mit Vorspeisen und Salaten der Saison vom Buffet, vier verschiedene Hauptgerichte zur Wahl - davon eines vegetarisch, Dessert und Käse vom Brett. Im Hotel Restaurant trifft bodenständige, regionale Küche auf internationale Cuisine. Seit 2000 ist Küchenchef Klaus stets innovativ und mit Herz für sie da. Bier, Wein und alkoholfreie Getränke sind im Sommer während des Abendessens frei. Im Sommer können sich unsere Gäste wöchentlich auf ein besonderes ”Tiroler Bauernbuffet” mit heimischen Schmankerln, sowie ein exquisites Galadinner freuen.
Der Postwirt verfügt über 50 Zimmer, vom Einbett- bis zum großzügigen Familienzimmer. Jedes davon wird höchsten Komfortansprüchen gerecht mit Bad(ewanne) und WC, Kosmetikspiegel, Internetanschluss, TV, Radio und Safe.
Zimmertypen:
Balkonzimmer: mit Blick, ca. 30 qm
Nostalgiezimmer: klein und fein, ca. 20 qm
Familienzimmer: für alle, ca. 30-50 qm
Genießen Sie Entspannung pur und lassen Sie einfach mal die Seele baumeln. Dazu haben Sie bei uns reichlich Gelegenheit. Ob in der Sauna, dem Solarium, im Ruhe- und Massageraum, in der Kältekammer, im Dampfbad, unter der Felsendusche oder im Schwimmbad - Erholung ist garantiert!
Urlaubsregion Wilder Kaiser
Das Kaisergebirge gliedert sich in den überwiegend aus blankem Kalkfels bestehenden Wilden Kaiser und den südseitig überwiegend mit Bergkiefern (Latschen) bewachsenen Zahmen Kaiser. Beide Teile sind durch das 1580 m hohe Stripsenjoch miteinander verbunden und werden im Westen durch das Kaisertal, im Osten durch das Kaiserbachtal voneinander getrennt. Insgesamt erstreckt sich das Kaisergebirge etwa 20 km in Ost-West-Richtung und etwa 14 km in Nord-Süd-Richtung. Dadurch ergibt sich eine Gesamtfläche von ca. 280 km². Der Zahme Kaiser überschreitet nur knapp die 2.000-Meter-Grenze (Vordere Kesselschneid). Die höchste Erhebung des Wilden Kaisers ist die Ellmauer Halt im Gemeindegebiet von Kufstein mit 2.344 m. Daneben gibt es rund vierzig weitere Gipfel, unter ihnen viele berühmte Kletterberge (Karlspitzen, Totenkirchl, Fleischbank, Predigtstuhl, Goinger Halt, Ackerlspitze, Maukspitze).
Die ersten datierten Funde menschlicher Besiedlung im Kaisergebirge reichen 4000 bis 5000 Jahre zurück. Hierbei handelt es sich um Funde von Überresten steinzeitlicher Jäger in der Tischofer Höhle. Weitere Funde belegen in der Folge die Anwesenheit bronzezeitlicher Siedler in der Höhle. Urkundliche Belege für eine Besiedlung des Kaisertals im Mittelalter reichen mindestens bis ins Jahr 1430 zurück. Aus diesem Jahr datiert ein Kaufvertrag für einen Bauernhof namens „Hinterkaiser“. Der Name „Kaiser“ für das Gebiet ist älter und findet sich schon im Jahre 1240 in einem Kitzbüheler Güterverzeichnis, wo von einer „Gamsgiayt an dem Chaiser“ die Rede ist. 1611 findet sich in den Landkarten Matthias Burgklehners die Bildbeischrift „Es ist in der Herrschaft Khueffstein der Kayser, ein sehr hoches Gepürg, so einer kaiserlichen Cron gleich ist, seiner vilfeltigen Zinggen halber, dann auch, dass er in der Heche vil Meils Wegs weit, als ob er rund und gekrönt ware, gesehen wird.“
Die touristische Erschließung beginnt im Kaisergebirge in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Aus dieser Zeit bis um die Jahrhundertwende entfallen auch die meisten dokumentierten Erstbesteigungen von Gipfeln. Es ist aber anzunehmen, dass die meisten Gipfeln schon vorher sporadisch von Einheimischen bestiegen wurden, ohne dass dies je dokumentiert worden wäre. Vor allem in der Zeit des ausgehenden 19. Jahrhunderts bis zum Ersten Weltkrieg waren die Kalkwände des Wilden Kaisers die Wiege der Münchner Kletterszene, in denen bekannte Kletterpioniere wie Hans Dülfer damals völlig neuartige Klettertechniken und -Stile entwickelten. Die im Wesentlichen vor dem Ersten Weltkrieg entwickelten teilweise ausgesprochen technikfixierten Kletterstile und -techniken prägten das Klettern im Kaiser bis in die 1960er Jahre hinein. 1977 wurde mit der Freibegehung der „Pumprisse“ durch Reinhard Karl und Helmut Kiene an der Fleischbank der VII. Grad eingeführt. In den 1970er und 1980er Jahren wurden eine ganze Reihe teilweise extrem schwieriger Sportkletterrouten im Kaisergebirge eröffnet.