Pension-Kaiserhof
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Allgemeine Anfrage
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Die Pension Kaiserhof in Going Wilder Kaiser, mit ihren beiden Nebenhäusern, Landhaus und Haus Harald, liegt direkt am Fuße des Kaisergebirges - Idealer Ausgangspunkt für Wanderungen und Skitouren.
Wir befinden uns abseits von der Hauptstraße und trotzdem nur wenige Minuten vom Ortszentrum entfernt, in ruhiger, sonniger Lage.
In unmittelbarer Nähe befinden sich auch Badesee, Tennisplätze, Reitstall und Golfplatz.
Im Winter verläuft die Langlaufloipe direkt neben unserm Haus. Der kostenlose Skibus bringt Sie direkt vom Haus zum größten zusammenhängenden Skigebiet Österreichs, der Ski Welt Wilder Kaiser-Brixental.
Alle unsere Zimmer sind mit DU / WC und Balkon, sowie Kabel-TV und Radio.
Sauna, Solarium und Schischuhtrockner befinden sich im Kaiserhof und stehen allen unseren Gästen zur Verfügung
Im Landhaus bieten wir Ihnen 2 voll ausgestattete Ferienwohnungen:
Ferienwohnung 2-8 Personen (90 m2):Wohnzimmer, Kabel TV, Radio, Küche kompl. eingerichtet, 4 Schlafräume, Bad, Balkon
Ferienwohnung 2-5 Personen (55 m2):Wohnschlafzimmer, Kabel TV, Radio, Küche koml. eingerichtet, 1 Schlafraum, Dusche / WC, Terrasse, (Rollstuhl geeignet)
Im Kaiserhof ein Suite für 2-3 Personen (Wohnzimmer, Schlafzimmer, Bad und großer Balkon).
In gemütlichen Aufenthaltsräumen erwartet Sie ein reichhaltiges Frühstückbuffet.
Unsere große Liegewiese und Sonnenterrasse mit gepolsterten Liegen lädt Sie zum Erholen ein.
Urlaubsregion Wilder Kaiser
Das Kaisergebirge gliedert sich in den überwiegend aus blankem Kalkfels bestehenden Wilden Kaiser und den südseitig überwiegend mit Bergkiefern (Latschen) bewachsenen Zahmen Kaiser. Beide Teile sind durch das 1580 m hohe Stripsenjoch miteinander verbunden und werden im Westen durch das Kaisertal, im Osten durch das Kaiserbachtal voneinander getrennt. Insgesamt erstreckt sich das Kaisergebirge etwa 20 km in Ost-West-Richtung und etwa 14 km in Nord-Süd-Richtung. Dadurch ergibt sich eine Gesamtfläche von ca. 280 km². Der Zahme Kaiser überschreitet nur knapp die 2.000-Meter-Grenze (Vordere Kesselschneid). Die höchste Erhebung des Wilden Kaisers ist die Ellmauer Halt im Gemeindegebiet von Kufstein mit 2.344 m. Daneben gibt es rund vierzig weitere Gipfel, unter ihnen viele berühmte Kletterberge (Karlspitzen, Totenkirchl, Fleischbank, Predigtstuhl, Goinger Halt, Ackerlspitze, Maukspitze).
Die ersten datierten Funde menschlicher Besiedlung im Kaisergebirge reichen 4000 bis 5000 Jahre zurück. Hierbei handelt es sich um Funde von Überresten steinzeitlicher Jäger in der Tischofer Höhle. Weitere Funde belegen in der Folge die Anwesenheit bronzezeitlicher Siedler in der Höhle. Urkundliche Belege für eine Besiedlung des Kaisertals im Mittelalter reichen mindestens bis ins Jahr 1430 zurück. Aus diesem Jahr datiert ein Kaufvertrag für einen Bauernhof namens „Hinterkaiser“. Der Name „Kaiser“ für das Gebiet ist älter und findet sich schon im Jahre 1240 in einem Kitzbüheler Güterverzeichnis, wo von einer „Gamsgiayt an dem Chaiser“ die Rede ist. 1611 findet sich in den Landkarten Matthias Burgklehners die Bildbeischrift „Es ist in der Herrschaft Khueffstein der Kayser, ein sehr hoches Gepürg, so einer kaiserlichen Cron gleich ist, seiner vilfeltigen Zinggen halber, dann auch, dass er in der Heche vil Meils Wegs weit, als ob er rund und gekrönt ware, gesehen wird.“
Die touristische Erschließung beginnt im Kaisergebirge in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Aus dieser Zeit bis um die Jahrhundertwende entfallen auch die meisten dokumentierten Erstbesteigungen von Gipfeln. Es ist aber anzunehmen, dass die meisten Gipfeln schon vorher sporadisch von Einheimischen bestiegen wurden, ohne dass dies je dokumentiert worden wäre. Vor allem in der Zeit des ausgehenden 19. Jahrhunderts bis zum Ersten Weltkrieg waren die Kalkwände des Wilden Kaisers die Wiege der Münchner Kletterszene, in denen bekannte Kletterpioniere wie Hans Dülfer damals völlig neuartige Klettertechniken und -Stile entwickelten. Die im Wesentlichen vor dem Ersten Weltkrieg entwickelten teilweise ausgesprochen technikfixierten Kletterstile und -techniken prägten das Klettern im Kaiser bis in die 1960er Jahre hinein. 1977 wurde mit der Freibegehung der „Pumprisse“ durch Reinhard Karl und Helmut Kiene an der Fleischbank der VII. Grad eingeführt. In den 1970er und 1980er Jahren wurden eine ganze Reihe teilweise extrem schwieriger Sportkletterrouten im Kaisergebirge eröffnet.