Hotel-Pension-Bergland
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Unsere familiär geführte 30 Betten Hotel Pension Bergland Going Wilder Kaiser !
Erleben Sie Urlaub von Anfang an, inmitten eines der schönsten Ski- und Wandergebiete Tirols. Wir bieten komfortable Doppel- Dreibett- und Einzelzimmer, Familiensuiten und ein Hochzeitszimmer. Unsere Stärke liegt in der persönlichen Betreuung unserer Gäste und der ungezwungenen Art, den URLAUB VOM ERSTEN TAG AN GENIESSEN ZU KÖNNEN. Ruhe und Erholung pur. Gemütlichkeit und Gastfreundschaft werden bei uns groß geschrieben. Ob beim wöchentlichen Grillen oder beim Hüttenabend in der Jägerstube mit offenem Kamin.
Der Gratisskibus bringt Sie direkt in das größte zusammenhängende Skigebiet Skiwelt Wilder Kaiser mit 93 modernen Liften und ca. 250km bestens präparierten Pisten. Wir bieten Ihnen eine "Ski Total Pauschale" mit 6 Tagespass an. Lassen Sie sich vom Winterkleid in der NAtur verzaubern. Schneewandern (entlang der Fußgänger Loipe), Langlaufen 26km in Going und 90km Verbindung in die Nachbarorte. Eine lustige Rodelpartie vom Astberg 4,5km Länge (abends beleuchtet). Eislaufen oder eine romantische Pferdekutschenfahrt. Die frische Winter-Gebirgsluft wird Sie verzaubern. Abends erzählt man sich dann am Kaminfeuer in unserer Jägerstube die Erlebnisse des Urlaubstages.
Urlaubsregion Wilder Kaiser
Das Kaisergebirge gliedert sich in den überwiegend aus blankem Kalkfels bestehenden Wilden Kaiser und den südseitig überwiegend mit Bergkiefern (Latschen) bewachsenen Zahmen Kaiser. Beide Teile sind durch das 1580 m hohe Stripsenjoch miteinander verbunden und werden im Westen durch das Kaisertal, im Osten durch das Kaiserbachtal voneinander getrennt. Insgesamt erstreckt sich das Kaisergebirge etwa 20 km in Ost-West-Richtung und etwa 14 km in Nord-Süd-Richtung. Dadurch ergibt sich eine Gesamtfläche von ca. 280 km². Der Zahme Kaiser überschreitet nur knapp die 2.000-Meter-Grenze (Vordere Kesselschneid). Die höchste Erhebung des Wilden Kaisers ist die Ellmauer Halt im Gemeindegebiet von Kufstein mit 2.344 m. Daneben gibt es rund vierzig weitere Gipfel, unter ihnen viele berühmte Kletterberge (Karlspitzen, Totenkirchl, Fleischbank, Predigtstuhl, Goinger Halt, Ackerlspitze, Maukspitze).
Die ersten datierten Funde menschlicher Besiedlung im Kaisergebirge reichen 4000 bis 5000 Jahre zurück. Hierbei handelt es sich um Funde von Überresten steinzeitlicher Jäger in der Tischofer Höhle. Weitere Funde belegen in der Folge die Anwesenheit bronzezeitlicher Siedler in der Höhle. Urkundliche Belege für eine Besiedlung des Kaisertals im Mittelalter reichen mindestens bis ins Jahr 1430 zurück. Aus diesem Jahr datiert ein Kaufvertrag für einen Bauernhof namens „Hinterkaiser“. Der Name „Kaiser“ für das Gebiet ist älter und findet sich schon im Jahre 1240 in einem Kitzbüheler Güterverzeichnis, wo von einer „Gamsgiayt an dem Chaiser“ die Rede ist. 1611 findet sich in den Landkarten Matthias Burgklehners die Bildbeischrift „Es ist in der Herrschaft Khueffstein der Kayser, ein sehr hoches Gepürg, so einer kaiserlichen Cron gleich ist, seiner vilfeltigen Zinggen halber, dann auch, dass er in der Heche vil Meils Wegs weit, als ob er rund und gekrönt ware, gesehen wird.“
Die touristische Erschließung beginnt im Kaisergebirge in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Aus dieser Zeit bis um die Jahrhundertwende entfallen auch die meisten dokumentierten Erstbesteigungen von Gipfeln. Es ist aber anzunehmen, dass die meisten Gipfeln schon vorher sporadisch von Einheimischen bestiegen wurden, ohne dass dies je dokumentiert worden wäre. Vor allem in der Zeit des ausgehenden 19. Jahrhunderts bis zum Ersten Weltkrieg waren die Kalkwände des Wilden Kaisers die Wiege der Münchner Kletterszene, in denen bekannte Kletterpioniere wie Hans Dülfer damals völlig neuartige Klettertechniken und -Stile entwickelten. Die im Wesentlichen vor dem Ersten Weltkrieg entwickelten teilweise ausgesprochen technikfixierten Kletterstile und -techniken prägten das Klettern im Kaiser bis in die 1960er Jahre hinein. 1977 wurde mit der Freibegehung der „Pumprisse“ durch Reinhard Karl und Helmut Kiene an der Fleischbank der VII. Grad eingeführt. In den 1970er und 1980er Jahren wurden eine ganze Reihe teilweise extrem schwieriger Sportkletterrouten im Kaisergebirge eröffnet.